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Unnötige Konflikte vermeiden – Zeit, Energie und Nerven sparen

Es sinnvoll, schon von vornherein das irgend Mögliche dazu beizutragen, unnötige Konflikte zu vermeiden. Auch hier gilt wieder, sich erst einmal seinen eigenen Anteil und seine Mög­lichkeiten bewusst zu machen und dann natürlich auch im Sin­ne der Konfliktvermeidung entsprechend auf andere Einfluss zu nehmen. Um es deutlich zu machen:

Unnötige Konflikte vermeiden heißt nicht, Konflikte zu ignorieren oder unter den Teppich zu kehren. Unnötige Konflikte vermeiden heißt, einerseits für ein Umfeld und Arbeitsklima zu sorgen, dass Konflikte erst gar nicht ent­stehen lässt und andererseits schon bei ersten Anzeichen so zu intervenieren, dass ein Konflikt bereits im Anfangsstadium er­kannt und geklärt wird.

Offene Information und Kommunikation

Ein funktionierender Informationsfluss ist grundlegende Vo­raussetzung für reibungslose und konfliktfreie Abläufe. Dass dies keine Selbstverständlichkeit ist, zeigen Klagen von Semi­narteilnehmern in Führungstrainings, in Zeitmanagement­seminaren und in Teamtrainings immer wieder. Auf der einen Seite müssen heutzutage enorme Mengen an In­formationen verarbeitet werden – auf der anderen Seite fühlen sich viele nicht richtig, nicht ausreichend und nicht rechtzeitig über wichtige Dinge informiert. Überall dort, wo Informatio­nen fehlen, zu spät, unzureichend oder falsch vorliegen, leidet nicht nur die Produktivität, sondern entstehen Reibungsverlus­te und Konfliktpotenzial.

Egal in welcher Funktion Sie sich befinden – ob als Vorgesetz­ter oder als Mitarbeiter – verstehen Sie Information weder als reine Bringschuld noch als reine Holschuld.

Sorgen Sie einer­seits dafür, dass Sie wichtige Informationen schnell an die rich­tigen Adressaten weitergeben und stellen Sie andererseits si­cher, dass Sie die Informationen, soweit sinnvoll, schon so weit vorselektieren, dass Kollegen und Mitarbeiter nicht mit un­wichtigen Informationen zugeschüttet werden. Wenn Sie aus der Sicht des Mitarbeiters den Eindruck haben, dass Ihnen wichtige Informationen fehlen – es gibt noch immer Vorgesetzte, deren Schreibtisch als Bermuda-Dreieck der In­formationen gilt – dann fragen Sie gezielt nach, ob und wo wichtige Informationen für Sie bereitliegen. Wenn Sie konkret nachweisen können, welche Informationen Sie zu spät oder gar nicht bekommen haben, dann klären Sie mit dem jeweiligen Absender, wie sichergestellt werden kann, dass Sie Informa­tionen künftig rechtzeitig und vollständig erhalten. Tun Sie das aber nicht konfrontativ – schildern Sie die Fakten – beschreiben Sie die dadurch eingetretenen Konsequenzen – machen Sie einen Vorschlag, wie der Informationsfluss künftig gestaltet werden könnte oder – wenn Sie aus guten Grund vor­sichtiger herangehen wollen – formulieren Sie statt eines Vor­schlages eher eine Bitte oder einen Wunsch.

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Kurs Beinhaltet

  • 5 Lektionen
  • 3 Themen
  • 1 Test/Quiz